drohne

Grundsätzliches zu Drohnen

Die Tage hatte ich bei Instagram von einem User, der sich eine Drohne zulegen möchte, ein paar grundsätzliche Fragen zu der Drohnenverordnung. Ich möchte hier ein paar wichtige Grundsätzliche Dinge dazu erklären. Ich hoffe das ich es gut runterbrechen kann so das es verständlich rüber kommt.

  1. Alle Drohnen ab 250g Abfluggewicht müßen mit einer Feuerfesten Plakette mit Namen und Anschrift des Eigentümers versehen werden. Es macht auch Sinn Deine Telefonnummer mit darauf zu schreiben, so das wenn Deine Drohne mal abhanden kommt jemand Dich anrufen kann.
  2. Eine „Drohnen Haftpflichtversicherung“ ist ebenfalls ab 250g Gewicht der Drohne Pflicht. Ich bin bei den „Haftpflichthelden“ versichert, dort gibt es eine „Drohnenhaftpflichtversicherung“ die alles wichtige abdeckt.
  3. Du darfst immer nur soweit fliegen wie Du Deine Drohne sehen kannst, also immer nur in Sichtweite fliegen.
  4. Ab 2 kg der Drohne ist ein sogenanter „Kenntnisnachweis“ erforderlich. Ist aber bei den meisten Consumer Drohnen auf dem Markt nicht erforderlich weil sie weit unter 2 kg liegen. Ich habe z.B. eine DJI Mavic Air die wiegt sogar noch unter 500g.
  5. Du darfst in Gebieten außerhalb von Flugverbotszonen maximal 100m Hoch fliegen. Über 100m benötigst Du eine behördliche Ausnahmeerlaubnis.
  6. Ein generelles Flugverbot herrscht über: Verfassungsorgane, Bundes- oder Landesbehörden, Kontrollzonen von Flugplätzen, Industrieanlagen, Wohngrundstücken, Naturschutzgebieten, Menschenansammlungen und Einsatzorte der Polizei und Rettungskräfte.

Hierzu gibt es auch einen recht gut gemachten Flyer vom Bundesverkehrsministerium, auf der Seite findest Du auch noch viele weitere Details zur Drohnenverordnung.

flyer-die-neue-drohnen-verordnung

Wichtig ist es sich an die grundlegenden Regeln zu halten, da sonst das Fliegen mit Drohnen immer mehr eingeschränkt wird oder für Privatpersonen irgendwann mal ganz verboten wird.

Es gibt auch einige Apps für Dein Smartphone mit denen Du sehen kannst ob Du an einem Punkt fliegen darfst oder nicht. Ich nutze dazu zwei verschiedene Apps.

  • DFS Drohnen – Das ist eine App von der deutschen Flugsicherung in der Flugverbotszonen in eine Karte eingezeichnet sind. Du kannst schon bevor Du an einen Standort fährst in der Karte sehen ob dort das fliegen erlaubt ist oder nicht. Die App ist kostenlos.

Die DFS App. Du kannst, mußt Dich aber nicht registrieren. Wenn Du dich registrierst kannst Deine Drohne in der App hinterlegen. Das muß aber jeder für sich entscheiden ob er seine Daten an die Flugsicherung weitergeben möchte.


  • Airmap – Diese App funktioniert ähnlich wie die DFS App, funktioniert aber auch im Ausland und ich finde sie komfortabler als die DSF App. Airmap ist ebenfalls kostenlos.

 

Ich hoffe ich konnte ein paar grundsätzliche Dinge hier verständlich klären. Du kannst mir gerne ein Feedback oder Fragen in den Kommentaren hinterlassen.

heussbruecke

Meine Meinung zu Fotocommunities

Meiner Meinung nach sind Fotocommunities gerade für Anfänger eher ungeeignet um sich weiter zu Entwickeln. In solchen Communities sind ganz viele unkreative Technikfreaks unterwegs. Wenn Du denkst das Du Dir dort konstruktive Kritik holen kannst die Dich in Deiner Entwicklung als Fotograf weiterbringt, so wirst Du sicher mit der Zeit merken das dem nicht so ist. Ich finde es eher hinderlich bei der Entwicklung. Wenn Du auf die Kritik dort eingehst, die oft auch einfach nur Quatsch ist, dann machst Du Bilder wie sie andere wollen. Sei kreativ und probiere aus und zwar das was Dir spass macht. Keiner der Dein Bild sieht weis was Du damit zum Ausdruck bringen willst, Du bekommst gute Ratschläge, aber wenn Du die beherzigst geht vielleicht Deine Bildaussage die Du machen willst völlig verloren. Fotografieren ist eine Kunstform, wer maßt sich an Kunst zu bewerten? Ich fand es als Kind im Kunstunterricht schon immer schlimm das sich ein sogenannter „Pädagoge“ anmaßt meine Kreativität in Form von Schulnoten zu bewerten. Sei einfach kreativ und probiere aus, Tipps und Tricks wie Du Dein vorhaben Technisch umsetzen kannst findest Du zuhauf im Internet. Je länger Du Dich mit der Materie beschäftigst desto mehr bekommst Du auch die Technik in den Griff. Ich sehe täglich ganz viele Bilder im Internet, die technisch super gut umgesetzt sind aber total langweilig sind, das sind dann die Beispiele für Technikfreaks.
Mein Tipp: Überlege Dir einen Titel für Dein Bild bevor Du es aufnimmst und Du wirst sehen das Du Dir darüber im Vorfeld mehr Gedanken dazu machst. Setze Dich mit Bildaufbau und Bildgestaltung auseinander. Aber höre nicht auf irgendwelche Leute in so einer Fotocommunity bzw. nehme nicht alles so ernst was man Dir dort zu Deinen Bildern schreibt, denn das kann Dir auch ganz schnell die Lust an diesem Wunderschönen Hobby nehmen. Geh raus, sei kreativ und habe Spaß beim fotografieren, denn es ist ein Hobby und soll Spaß bringen. Mich persönlich holt das fotografieren sogar völlig aus dem Alltag und hilft mir runter zu fahren. Das ist meine Meinung zu Fotocommunitys.

 

experiment

Hier ein Experiment von mir. Habe eine ganze Serie von Bildern mit Licht und einer Glaskugel gemacht und war verblüfft welche coolen Ergebnisse dabei raus kamen. 

Mavic Air

Mavic Air als Schwebestativ

Ich wollte mir die ganze Zeit ein Schwebestativ für meine Sony Alpha 6300 kaufen. In Frage wäre das Zhiyun Crane V2 gekommen. Aber es schlägt mit knapp 500€ zu buche. Ich habe mir überlegt meine Mavic Air zum Filmen zu verwenden, also aus der Hand, einen 3-Achsen Gimbal hat sie ja. Da habe ich bei Amazon eine Halterung mit Griff und Handyhalterung für die Mavic Air gesehen. Habe das Teil bestellt, wurde gestern geliefert. Ich hatte keine all zu große Erwartungen bei 9,90€. Ich habe die Air schon mal eingespannt und es passt. Leider bin ich noch nicht zum filmen gekommen. Ich verlinke das Teil hier mal. Bei 9,90€ kann man nicht so viel falsch machen. Hier der Link zu der Halterung bei Amazon.